SaferVPN im Test

FAZIT

SaferVPN ist eine Software-Lösung aus Israel, die es Usern seit 2013 ermöglicht, sichere Internetverbindungen zu nutzen, Tracking-Maßnahmen zu unterbinden und Geo-Beschränkungen und Zensurmaßnahmen zu umgehen.

Pro
  • Verschlüsselung der übertragenen Daten
  • Kein Tracking möglich
  • Geo-Blocking und Zensur aushebeln
  • Schnelle Server
Contra
  • Englischsprachiger Kundenservice

Bewertung

8,9/10
8,8/10
9,0/10
8,9/10

8,9/10

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Sicherheit

Für die Anonymisierung werden sichere 256-Bit-Verschlüsselungsverfahren eingesetzt, die als schwer bis gar nicht decodierbar gelten.

Die Tarife begleichen Abonnenten entweder per Kreditkarte, PayPal oder anonym per Bezahlung mit der Krypto-Währung Bitcoin. Letztere Variante entspricht den Nutzerwünschen nach vollständiger Anonymität. Außerdem gewährt der Anbieter eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie, sollten Nutzer mit der Anwendung nicht zufrieden sein.

Performance

Die Anwendung lässt sich gleichzeitig auf fünf Windows- und Mac-Systemen, sowie mit iOS- und Android-Geräten nutzen. Zusätzlich bietet SaferVPN eine Browser-Erweiterung für Google Chrome an. Eine kostenlose Version mit eingeschränktem Traffic, wie sie bei der Konkurrenz teilweise angeboten wird, gibt es nicht. Dafür entfallen Limitierungen bezüglich der Bandbreite oder des Datenvolumens. Das sorgt dafür, dass es beim Streaming und beim Abrufen von Webseiten zu keinen spürbaren Verzögerungen kommt. Der Tarif mit einem Monat Laufzeit schlägt mit 8,93 Euro zu Buche. Günstiger wird es, wenn sich Nutzer ein Jahr lang binden: Dadurch sinkt der monatliche Preis auf 4,46 Euro. Bei zweijähriger Bindung zahlen sie sogar nur 2,67 Euro monatlichen Abo-Preis. Abgerechnet wird jeweils die komplette Laufzeit im Voraus.

Das so entstehende Virtual Private Network eignet sich, um den Inhalt der versendeten Daten zu verschlüsseln und die Anonymität der User zu bewahren. Login- und Banking-Daten bleiben auf diese Weise auf in öffentlichen Netzen, etwa von Hotels oder Flughäfen, sicher.

Dadurch, dass beim Aufruf einer Verbindung nicht die IP-Adresse des Nutzers, sondern die des Vermittlers (also des Anbieterservers) sichtbar wird, ist ein Tracking personenbezogener Daten erschwert. Das hilft dabei, die Privatsphäre zu schützen. Rückschlüsse auf einen einzelnen Nutzer sind fast unmöglich. 

Zu guter Letzt hebeln die Nutzer mithilfe von SaferVPN Geo-Blocking-Maßnahmen aus. Auf diese Weise greifen User auf Inhalte zu, die in ihrem Land normalerweise nicht verfügbar sind, etwa Sportübertragungen. Aber auch Zensurmaßnahmen verschiedener Regierungen lassen sich so umgehen. Das hilft Nutzern in autoritären Regimen, freien Zugang zum Internet zu erlangen.

 

Vertragslaufzeit Monatliche Gebühr
2 Jahre 2,67 Euro
1 Jahr 4,46 Euro
1 Monat 8,93 Euro
Die Gebühren sind jeweils im Voraus für die gesamte Vertragslaufzeit zu entrichten.

Bedienung

Das Tool schützt innerhalb von WLAN-Netzwerken automatisch vor Datenmissbrauch und Spionage – durch die sehr sichere 256-Bit-Verschlüsselung. Die deutschen Übersetzungen auf der Internetseite und in der Programmoberfläche wirken etwas holprig, was aber nicht weiter stört. Schließlich stehen die Software und damit die Sicherheit, und nicht das phonetische Wohlgefühl im Vordergrund.

Hilfe & Support

In puncto Support bietet SaferVPN einen guten Service an: Hilfe gibt es per Live-Chat und E-Mail-Formular. Und das rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr! Allerdings müssen die Eingaben auf Englisch erfolgen. Ob es möglich ist, die Anfragen auch auf Deutsch einzureichen, damit diese dann von den Mitarbeitern mit einem Tool übersetzt werden, haben wir nicht herausfinden können. Zusätzlich stehen ein Blog und ein Hilfe-Center sowie diverse Kanäle in den gängigen sozialen Medien zur Verfügung.

Zusammenfassung

SaferVPN überzeugt durch seine Funktionspalette: Den Datenverkehr schützen, das Anlegen von Nutzerprofilen unterbinden und Geo-Blocking beziehungsweise Zensur unterbinden. Die Datenübertragungsrate ist hoch und der Preis, vor allem bei Abschluss eines der Abos, angenehm überschaubar.

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